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    Fotografie Blog Bühne 2016

    Von

    http://abenteuerdslrfotografie.de/fotografie-blog-buehne-2016/

    Fotografie Blog – Vorstellung

    Mit diesem Artikel stelle ich meinen Fotografie Blog vor, um an der Aktion von Michael Omori Kirchner teilzunehmen. Im dritten Jahr sammelt er sehenswerte Fotoblogs auf seiner Seite fotografr.de ein.

    Wer an dieser Aktion teilnehmen möchte, kann hier (Werbung) alle Details erfahren und muss einige Fragen zu seinem Fotografie Blog beantworten.

     

    Viel Vergnügen

     

    Den größten Schritt meiner fotografischen Entwicklung habe ich durch zwei Floskeln gemacht.

     

    „Es geht alles!“

    Dies ist die erste der beiden Floskeln gewesen, die ich regelmäßig von meinem Chef hören durfte.

    An dieser Stelle möchte ich ein Schlüsselerlebnis erwähnen, welches ich auch nach fast drei Jahrzehnten nicht vergessen habe.

    Ich sollte ein paar verbrauchte Kartonhintergrundrollen im Müllcontainer entsorgen. Dies war übrigens zu einer Zeit, wo man für den gesamten Abfall nur einen Container hatte. Der war allerdings schon voll und ich ging mit den Rollen zurück ins Studio.

    Warum ich wieder mit den Rollen antanzte, fragte mein Chef.

    Der Müllcontainer ist voll, war meine Antwort.

    Aber Herr Pumpa, es geht alles! Bringen Sie mir eine Leiter zum Container!

    Gesagt getan – und schwuppdiwupp kletterte mein Chef die Leiter hoch und sprang in den Müllcontainer. In diesem sprang er dann auch eine Zeit lang herum. Er kletterte wieder heraus. Nahm die Papierrollen, knickte sie einmal über seinem Bein und stopfte sie dann in den Container. Dann schloss er mit einem Grinsen auf den Lippen den Deckel.

    Gut – ich war jetzt nicht scharf darauf gewesen im Müll umher zuspringen. Die Problemlösung war allerdings dann doch so simpel, dass ich mir ziemlich blöd vorkam.

    Mein Ehrgeiz und meine Denkweise wurden so nachhaltig geprägt. Probleme, Grenzen und Einschränkungen werden zu Herausforderungen. Die Lösungen sind oftmals unorthodox.

     

     

    „Akribie schadet nie.“

    Ich durfte mir ein fotografisches Thema suchen. Ich wollte ein Frühstücksei fotografieren. Der Eierbecher, das Ei und der Eierlöffel sollten dabei schön dynamisch in die Luft springen. Also so aussehen, als ob die Gegenstände fliegen.

    Die Objekte wurden mit stabilen Drähten und anderen Hilfsmitteln so befestigt, dass durch das Objekt selber die Befestigung verdeckt wurde. Dies war besonders beim Löffel sehr kompliziert.

    Ich sollte das ganze Szenario, vor einem Verlauf fotografieren. Diesen aber nur durch Beleuchtung herstellen, damit es schwierig wird.

    Fotografiert wurde mit einer Sinar Fachkamera und entsprechender Schärfeverlagerung.

    Die Drähte mussten die richtige Biegung haben, damit diese selber nicht sichtbar wurden. Auch durften die Befestigung keine Schatten werfen. Also etwas den Draht gebogen. Die Leiter hoch und durch die Fachkamera geschaut. Wieder runter, etwas geändert und so weiter. Am zweiten Tag war ich soweit und habe ein erstes Polaroid gemacht. Ein Blick vom Chef und es folgten ein paar Korrekturhinweise. Zahlreiche Polaroids, jeweils zum Preis einer Packung Zigaretten, folgten.

    Am 4. Tag war es soweit und ich war eigentlich fertig – eigentlich?

    Der auf einem Brett zur Hohlkehle befestigte Papierhintergrund hatte sich nach den Tagen etwas durchgehangen. Es gab einen ganz kleinen sichtbaren Knick an der Stelle, wo das Holzbrett endet.

    Dies blieb auch nicht dem Auge meines Chefs verborgen und ich brauchte keine Planfilmkassette mehr zu laden, sondern durfte wieder ganz von vorne beginnen.

    Mein Werk konnte ich übrigens nicht vollenden, da echte Aufträge einen Abbruch meine Arbeit verlangten.

    Perfektion und natürlich Akribie habe ich bei diesem Motiv gelernt. Kleinste Fehler sind immer noch Fehler. Welche man selbstverständlich beseitigen muss.

    Der heutzutage gängige Spruch: Das machen wir in der Postproduktion, widerspricht der gewissenhaften Arbeitsweise. Allerdings wird dadurch auch vieles einfacher.

     

    Ich blogge, weil ….

    … ich als Dienstleister endlich mal wieder etwas machen wollte, was mir Spaß macht. Wo mir niemand rein redet. Ich es so machen kann, wie ich es will.

    Okay – leider nicht ganz so. Denn in Deutschland gibt es zu viele komische und zum Teil unsinnige Gesetze. Nur einen Mausklick entfernt sind diese nicht mehr relevant. Deswegen bin ich beispielsweise auch noch Jugendschutzbeauftragter geworden. Aber Wehe, das steht nicht gesetzeskonform im Impressum. Ein Impressum gibt es übrigens in vielen anderen Ländern gar nicht.

    Die Fotografie beschäftigt mich seit Jahrzehnten, genauso wie meine Affinität zu technischen Produkten und der gestalterischen Arbeit am Computer, die frühzeitig mit einem VC-20 begann.

    Mit dem Blog möchte zum einen mein Wissen weitergeben. Zum andern bin ich auch viel im Netz unterwegs und finde Dinge, die mich interessieren. Da ich diese auch wiederfinden möchte, packe ich diese dann in den Blog.

    Vielleicht eröffnen sich durch den Fotografie Blog auch beruflich neue Perspektiven.

     

     

    Meine Fotos zeichnen sich aus durch ….

    Leidenschaft, Emotion, Perfektion in der umschmeichelnden Lichtführung, herausragende Bildkomposition, den richtigen Augenblick und das Besondere etwas einfangen. Grandiose Schärfe und höchste Auflösung.

    Das ist natürlich alles Quark. Mir reicht so ein Marketinggeblubber, wenn ich so manche Pressemitteilung lese.

    Interpretation überlasse ich den Kritikern, die dafür letztendlich auch bezahlt werden. Abgesehen davon ist es auch immer eine Frage des Wann, Warum und unter welchen Umständen ein Werk mit welchem Ziel und Budget entstanden ist.

     

     

    Ein Foto, das Euren Fotografie-Blog repräsentiert

    In diesem Blog geht es nicht um meine Fotos, sondern um Grundlagen, technische Details, Tipps, Rezensionen, Produktvorstellungen und auch wofür diese Produkte gut sind.

    Information, Wissensvermittlung und Aufklärung sind ein paar passende Stichworte.

    Beispielsweise wird die Leitzahlangabe bei Blitzgeräten fast immer marketingmäßig gebeugt, das weiß der Fotoeinsteiger nicht.

    Mein Auto braucht auch nur 0,8 Liter Benzin. Im Kleingedruckten steht dann irgendwo, dass sich diese Angabe nicht auf 100 km bezieht. So wäre es normalerweise üblich. In diesem speziellen Fall sind es aber nur 10 km und unter Verzicht der Klimaanlage und jeglicher Zuladung.

    Wer weiß, was ein Magic-Arm ist? Wofür nutzt man Terostat IX? Ist BlackWrap zum Essen?

     

    Doch nun zum Bild…

    Die Bilder zeigen den unterschiedlichen Lichtaustrittswinkel eines Aufsteckblitzes. Auch den rapiden Helligkeitsabfall mit zunehmender Entfernung kann man gut erkennen. Das Licht wird übrigens durch Dunst in der Luft sichtbar.

     

    Meine fotografischen Fähigkeiten möchte ich vor allem im Bereich …. weiter voranbringen

    Ich möchte mich der Fine-Art-Fotografie widmen. Neben den unterschiedlichen Schreibweisen gibt es hierfür auch zahlreiche Definitionen.

    Letztlich geht es um das Bild, welches an die Wand gehangen wird. Der Weg dorthin basiert auf einer Fotografie. Diese gilt es so auszuarbeiten, dass das fertige Werk den künstlerischen Vorstellungen entspricht.

     

     

    Dieses fotografische Projekt werde ich im Jahr 2016 umsetzen:

    In diesem Fotografie Blog möchte ich mehr Praxisthemen behandeln.

    Fotografisch möchte ich nebenbei die Zeit finden, eine Serie von 12 Fine-Art Motiven zu erstellen.

    Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute.
    Ansel Adams (1902 – 1984)

    Ich würde auch noch einen zweiten Foto Blog erstellen, in dem ich „nur“ meine Bilder zeige, wenn ich dazu die Zeit hätte.

     

     

    Hier endet die Fotografie Blog – Vorstellung

    Und wer bis hierhin gelesen hat,  kann sich gerne noch etwas umschauen. Ich freue mich auch über Kommentare, Anregungen, Kritik, Likes und Shares ;-)

    Euer Jörg

     


     

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