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    4K mit 80fps – Update für URSA Digitalfilmkamera von Blackmagic Design

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    Foto: Blackmagic Design

    Bei Abenteuer DSLR Fotografie gibt es auch Themen zu Bewegtbildaufnahmen, daher macht es Sinn ab und zu einen Blick nach links und rechts zu werfen. Firmen wie z.B. RED und Blackmagic Design haben die digitale Filmwelt schon öfters zum Brodeln gebracht und die bis dahin professionellen Preise in Höhe von Eigentumswohnungen dichter an die von professionellen DSLR-Kameras herangebracht.

     

    Das Update bringt 4K bei 80 fps und bietet ein neues 3:1 komprimiertes RAW Format und weitere Neuerungen mit sich.

    Das Update auf Version 1.9.9 steht ab sofort für alle Blackmagic URSA Nutzer kostenlos zum Herunterladen auf der Website von Blackmagic Design zur Verfügung.

    „Dieses Update bringt riesige Vorteile für alle URSA Nutzer“, sagt Grant Petty, CEO von Blackmagic Design.

    „Das Software-Update enthält derart viele Features, man könnte fast meinen, eine komplett neue Kamera in der Hand zu halten! Das Update hat uns viel Zeit und Nerven gekostet, aber es hat sich gelohnt. Das Software-Update macht deutlich, was alles im URSA Hardware-Design drinsteckt und was die Hardware leisten kann. Weitere Updates sind in den Startlöchern!”

     

    Blackmagic URSA PL 3Qtr mit Objektiv

    Blackmagic URSA PL 3Qtr mit Objektiv – Foto: Blackmagic Design

    + + + Pressemeldung (Auszüge) + + + + + +

    Fremont, Kalifornien, USA – 20. November 2014 – Blackmagic Design kündigte heute mit dem Blackmagic Camera 1.9.9 Update eine weitreichende Softwareaktualisierung an, die der URSA Digitalfilmkamera eine Reihe neuer Funktionen verleiht. Entwickelt wurde dieses aktuelle Update im Austausch mit einigen großen Filmemachern, die URSA Kameras für Highend-Produktionen einsetzen.

    Die Update-Version Blackmagic Camera 1.9.9 steht jetzt zum Download auf der Blackmagic Design Website bereit.

    Zu den tiefgreifendsten neuen Leistungsmerkmalen des Blackmagic Camera 1.9.9 Updates zählt die Unterstützung der Aufnahmeleistung in einer höheren Vollbildfrequenz, die mit einer neuen Menüsteuerung für die bei der Aufnahme mit URSA Kameras verwendeten Framerates einhergeht. Diese neue Software beschleunigt die Vollbildfrequenz bei der Aufzeichnung auf bis zu 80 Frames pro Sekunde, was beim Filmen in Zeitlupe Aufnahmen stärker fließend aussehen lässt.

    Die Framerate-Einstellungen der URSA wurden derart modifiziert, dass die Sensor-Framerate (Record Frame Rate) jetzt nicht mehr durch die Projekt-Framerate (Video Frame Rate) beschränkt ist. Dies gestattet Benutzern, die für ihre Arbeit gewünschte Vollbildfrequenz auszuwählen – beispielsweise 24 Frames pro Sekunde für einen Kinofilmdreh – und unabhängig davon anschließend eine beliebige Aufnahmefrequenz von 5 Frames bis hin zu 80 Frames pro Sekunde vorzugeben. Der Vorteil liegt darin, dass die URSA Shots im Zeitlupen- oder Zeitraffermodus schießen und die aufgezeichneten Videodateien immer auf die jeweilige Projekt-Framerate (Video Rate) eingestellt speichern kann. Der Effekt der niedrigeren bzw. höheren Framerate ist bei der Wiedergabe sichtbar. Fazit: Bei der Wiedergabe bekommen Sie einen Look in genau demselben Tempo wie auf der Kamera zu sehen, weil die Clips so in der Timeline einer Editing-Software abspielbar sind.

    Für das Filmen in höheren Framerates bei Kinofilmen und Fernsehwerbespots, wo alles auf die Bildqualität ankommt, liefert das aktuelle Blackmagic Camera 1.9.9 Update u.a. ein neues CinemaDNG 12 Bit RAW-Format. Hierbei erfolgt eine Kompression der unkomprimierten RAW-Dateien im Verhältnis 3:1, was die Größe der aufgezeichneten RAW-Dateien um ein Drittel reduziert. Dies verdoppelt die Speicherkapazität auf einer gleich großen CFast-Karte. Das neue komprimierte RAW-3:1-Format gestattet die Aufzeichnung höherer Framerates auf CFast-Karten bei Beibehaltung aller Vorteile, die die Aufzeichnung im RAW-Format mit sich bringt. Bei der Bildverarbeitung in einer Software wie DaVinci Resolve gestattet dies den Zugriff auf sämtliche vom Kamerasensor festgehaltenen Sensordaten und jedes Quäntchen Qualität.

    Des Weiteren enthält das Blackmagic Camera 1.9.9 Update eine Funktion, die die Formatierung von CF-Karten in der Kamera erlaubt. Am Drehort muss so für die Vorbereitung von CFast-Karten kein Computer mehr bereitstehen. Anders als bei der Formatierung per Computer, nimmt die Blackmagic URSA Kamera eine mathematische Analyse der Speicherstruktur der CFast-Karte vor, was für eine optimierte, bestleistungsfähige Formatierung für die Aufzeichnung von Echtzeit-Digitalfilmdaten sorgt. Eine direkt in der URSA formatierte Speicherkarte bringt also eine erheblich verbesserte Leistung im Vergleich zu Computer-formatierten Karten.

    Dieses Softwareupdate kommt auch mit verschiedenen Neuerungen bzw. Veränderungen der Bedienoberfläche der Blackmagic URSA Kamera daher. Beispielsweise dem neuen Dashboard-Bildschirmmenü, über das man Funktionen wie Formatierung und andere Einstellungen auswählen kann. Die neue Bedienoberfläche weist auch Scroll-Menüs auf. Mittels der neuen Scroll-Menüs können Nutzer auf dem Touchscreen per Finger auf und abfahren, um lange Einstellungslisten im Menü durchzusehen. Eine unverzichtbare Funktion auf einer Kamera mit so vielen Features, die von Filmemachern selbst individualisierbar sind.

    Zu den neuen Menüeinstellungen, die im Blackmagic Camera 1.9.9 Update enthalten sind, zählen Onscreen-Bildrandmarkierungen. Sie gestatten es, eine Reihe gängiger Seitenverhältnisse für Spielfilme in den Formaten 2.35:1, 1.85:1 und mehr auf dem ausklappbaren Monitor einzusehen. Die Anzeige der Bildrandmarkierungen erfolgt mittels Letterboxing, wobei der Bildüberhang transparent bleibt, dessen Deckkraft ebenfalls justierbar ist. Hinzu kommen diverse andere unterstützende Bildrandmarkierungen, die ebenfalls angezeigt werden können.

    + + +  ENDE + + +

    Mehr auf der Website von Blackmagic Design (Werbung)

    Blackmagic Design bietet übrigens weitere RAW Kameras an und das geht mit der Pocket Cinema Camera für ca. 900,- EUR los.

     

     

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