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    Adaptalux – Makro Lichtsystem (Vorschau)

    Von
    wespe640

    Foto: Adaptalux

    Das Adaptalux Lichtsystem

    Aus drei unterschiedlichen Haupt-Komponenten besteht das Adaptalux Makro Lichtsystem, welches auf den Zubehörschuh einer Kamera geschoben oder auch völlig losgelöst genutzt werden kann.

    Als Lichtquellen kommen LEDs zum Einsatz, die am Ende eines flexiblen Arms sitzen. Durch Drehen des Frontelementes kann der Leuchtwinkel, zwischen 20° und 115°, variiert werden.

    Auf die Enden können bei Bedarf unterschiedliche Komponenten wie z.B. Diffusoren, Backdrops  oder Mini-Leuchttische aufgesetzt werden. Die Abbildung zeigt einen blauen Diffusor mit einem Lichtarm und einer Stage (Mini-Leuchttisch).

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    Das Ganze ist ein Kickstarter-Projekt, daher handelt es sich um eine Produktvorschau, die ich aber sehr interessant finde und deswegen mit Euch teilen möchte. Ich hoffe, dass ich das System später mal zum Testen in die Finger bekomme. Zurzeit existierten nur Prototypen, die ich verständlicherweise nicht bekomme.

    Vom Aussehen erinnert das Ganze stark an die Lichtleitfaser Kits, wie beispielsweise das Elinchrom Fibre Lite System (Fibre Optic Kit) (Werbung) oder Hensel Starspot Lichtleitfaser Set (Werbung) .  Wer das noch nicht kannte, wird auf den wirklich sehr informativen und übrigens ganz neuen Websites beider Hersteller wirklich gut und tief greifend informiert. Von Broncolor gab es auch noch das Fibrolite und Balcar hatte so etwas auch mal im Programm.

    Beim Adaptalux Lichtsystem ist das Anwendungsgebiet mit denen der Studioblitzhersteller identisch, die gezielte Ausleuchtung von kleinen Szenarien. Allerdings bewegen wir uns in einem deutlich niedrigeren Preissegment und neben der Fotografie ist auch die Nutzung für Film gedacht.

    Die Arbeit im Studio ist möglich aber genauso unterwegs, denn die Stromversorgung funktioniert per integrierten Akku oder USB, was auch die Nutzung mobiler Powerpacks (Werbung) * gestattet.

     

     

    Control Pod

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    Foto: Adaptalux

     

    Auffällig sind die fünf Öffnungen, in welche die Lichtarme eingesteckt werden können. Neben der Stromversorgung sind auch die Bedienungselemente zum Dimmen und die Batterieanzeige (Low Batterie) integriert. Die Box kann auf den Zubehörschuh (Blitzschuh) einer Kamera gesteckt werden und es gibt auch optionale Füße (Stabilizer), damit das System z.B. auf einem Tisch stabil stehen kann.

     

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    Foto: Adaptalux

     

    Flexible Lichtarme

    Die Arme sind flexibel und selbst stabilisierend, es werden also keine Stative zur Positionierung benötigt, einfach biegen und die Position bleibt erhalten.

    Eine farbige Kennzeichnung informiert über für die verwendete LED, es gibt Weiß, Blau, Rot, Grün und Gelb.

    Der Leuchtwinkel ist am Frontelemt einstellbar, am besten den Film ansehen, um einen besseren Eindruck zu bekommen.

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    Effektkomponenten

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    Foto: Adaptalux

     

    Für die kreative Lichtgestaltung gibt es einen weißen Diffusor in drei unterschiedlichen Diffusionsgraden, der unterschiedlich weiches Licht erzeugt.

    Um aus weißem Licht auch farbiges zu machen, gibt es den Diffusor auch in mehreren Farben.

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    Für die Hintergrundgestaltung sind die Backdrop Setter gedacht, welche mit Backpanels bestückt werden können. So lassen sich neben weißen und farbigen Flächen auch Muster erzeugen.

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    Das ganze System soll noch durch eine App ergänzt werden, in welcher Licht Setups archiviert und auch mit anderen Personen geteilt werden können.

     

    Ich hatte auch ein paar Fragen an die Entwickler,  z.B. warum die LEDs eine Farbtemperatur von 6200 Kelvin haben und wie hoch der CRI ist?

    Meine Fragen sind übrigens prompt von Samuel Granger, dem Produkt Designer sehr ausführlich beantwortet worden. Wichtig bei der Entwicklung war es, ein bezahlbares System mit hoher Lichtausbeute zu bekommen. Deswegen wurden die verbauten LEDs verwendet, die eben eine minimal höhere Farbtemperatur als ein Standard-Blitzlicht besitzen. Auch der niedrigere CRI ist ein Kostenfaktor.

    Der Entwickler kann sich vorstellen, dass die Entwicklung nicht stillsteht und in Zukunft auch andere LED´s verwendet oder angeboten werden könnten. An dieser Stelle ist es gut, dass es sich um ein Modulsystem handelt und man die Komponenten auch einzeln kaufen kann.

    Ein Lichtarm soll knapp 30 Pfund Sterling kosten, das entspricht ungefähr 40 EUR. Wenn man sich ansieht, was ein Manfrotto Flexarm (Werbung) * kostet, kann sich jeder selber ein Bild über das Preisgefüge machen.

    Das Adaptalux Lichtsystem gibt es noch nicht zu kaufen, es läuft gerade auf Kickstarter (Werbung) . Die Produkte sollen bis zum Jahresende fertig werden. Wer also mitmachen möchte, hat noch bis zum 2. Mai Zeit, sollte sich auch über die möglichen Risiken bewusst sein.
    Zur Website von Adaptalux (Werbung)

     

    Für mich macht das Adaptalux System einen runden Eindruck, was meint ihr?

     

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