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    Graukarte

    Von

    Graukarte und Histogramm RGB 128

    Die Graukarte hat einen fest definierten Helligkeitswert von 18% und dient als Referenzfläche bei der Objekt-Belichtungsmessung.

    Die klassische Graukarte ist eine graue Pappkarte ungefähr Din A 5 groß. Bei der Belichtungsmessung wird die Karte am Motiv in Richtung Kamera gehalten (z.B. vor das Gesicht), jetzt kann per Spotmessung eine Belichtungsmessung mit der Kamera oder einem Handbelichtungsmesser vorgenommen werden.

    Der Nachteil einer Graukarte ist, das diese richtig ausgerichtet werden muss, da sonst Lichtreflexe die Messung verfälschen können.

    Graukarte, Graukeile und Cube. Eine Graukarte dient als Referenz für die Belichtungsmessung.

    Graukarte, Kraukeile, Cube

    Es gibt auch Graukarten mit drei Streifen (Weiß, Grau und Schwarz) oder Graukeile mit 20 Abstufungen, das Feld M entspricht dabei dem Helligkeitswert der Graukarte.

    Eine weitere Alternative zur Graukarte bietet der Cube, der eine Lichtfalle besitzt. Der Cube ist innen hohl. Durch ein Loch auf der Unterseite kann man hineinsehen und sieht ein absolutes Schwarz. Auf der Metallkugel befindet sich der Lichtreflex mit dem hellsten Wert. Dieser ist heller als das Weiß des Korpus und auch heller als das Weiß des Graukeils.

    Wenn Sie damit in RAW fotografieren und als erstes Bild einer Einstellung eine Referenz mit dem Cube ablichten, haben Sie es in der Nachbearbeitung sehr leicht, den Weißabgleich sowie den Weiß- und Schwarzpunkt festzulegen.

    Weitere Referenzmöglichkeiten bieten Farbtafeln, die es in verschiedenen Größen gibt.

     

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