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    Komfortzone

    Von

    Komfortzone-Fotografie

    Was ist die Komfortzone?

    Als Mensch laufen wir aufrecht durch die Welt und wenn wir unsere Kamera dabei haben, finden wir hier und da auch ein Motiv. Die Kamera wird gezückt und der Sucher vor das Auge gehalten und abgedrückt. Wir sind in unserer aufrechten und bequemen Haltung geblieben, alles andere hätte uns ja auch angestrengt und in die Hocke gehen oder sich sogar in den Dreck auf dem Boden legen will man ja auch nicht.

    Dies beschreibt die Komfortzone in der Fotografie, so wie ich den Begriff verwende. Es ist jetzt auch mehr knipsen als fotografieren, denn beim fotografieren muss man sich das Bild erarbeiten und das hat mit Komfort, in der Regeln, so überhaupt nichts zu tun.

     

    Die Komfortzone verlassen

    Leider hat man sich bis jetzt wenig um die Bildgestaltung bemüht, denn dazu gehört die Suche nach der besten Perspektive und die findet man meistens nicht in der angenehmen Komfortzone. Häufig muss man tiefer gehen, denn das Motiv, wie beispielsweise Kinder, Tiere oder Pflanzen sind ganz oft auch da unten zu finden. Vielleicht noch ein paar Schritte gehen um den idealen Bildausschnitt zu finden? Das ist aber auch mit Arbeit verbunden und Arbeit ist je nicht Komfort.

    Die Kamera auf Augenhöhe des Motivs zu bringen ist bei Kindern, Hunden, etc. meistens die bessere Wahl für das Bild und wer möchte nicht lieber ein schönes Bild, auch wenn er dafür seine persönliche Komfortzone verlassen muss?

    Natürlich gibt es auch Kamerapositionen die besser in der Höhe sind, wichtig ist das man sich mit dem Motiv beschäftigt und über Bildgestaltung und Komposition nachdenkt und viel ausprobiert.

    Wenn man wirklich über Komfort nachdenkt, ist möglicherweise eine Kamera mit einem klappbarem Display inklusive dem passenden Sonnenschutz eine Option. Alternativ gibt es Winkelsucher die am Okular befestigt werden. So kann man auch im Stehen oder in der Hocke eine tiefere Kameraposition einnehmen.

    Vielleicht sollte man auch immer eine Picknickdecke in der Fototasche dabei haben, denn die hat eine Wasser undurchlässige Unterseite und man traut sich dann eher, in Kontakt mit dem Boden zu kommen. Eine Klappleiter wünscht man sich übrigens auch immer öfter ;-)

     

     

     

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