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    ND Filter, Graufilter (Neutral Density Filter)

    Von
    ND-Filter - Langzeitbelichtung Wasserfall

    Belichtungszeit: 13 Sekunden

    Was macht ein ND Filter in der Fotografie?

    ND Filter ist die englische Abkürzung für Neutral Density Filter, einem Neutraldichtefilter umgangssprachlich auch als Neutralgraufilter oder nur Graufilter bezeichnet.

    Es handelt sich dabei um einen neutral gefärbten Filter aus Glas oder Kunststoff, der in verschiedenen Stärken (Dichte-Werten) erhältlich ist und die Lichtmenge, möglichst farbneutral, reduziert.

    Je nach Hersteller wird die Stärke (Dichte) unterschiedlich angegeben, was etwas verwirrend ist. Wenn beispielsweise die Lichtdurchlässigkeit halbiert wird, geben manche Hersteller den Verlängerungsfaktor von 2x an, der sich auf die längere Belichtungszeit bezieht, um dieselbe Lichtmenge durchzulassen wie ohne Neutraldichtefilter. Andere geben die Bezeichnung ND 0,3 nach der logarithmischen Dämpfungsskala an. Oder es wird die äquivalente Änderung der Blendenstufe um 1 angegeben.

    Es gibt noch weitere Schreibweisen wie z.B. ND101 oder ND2 oder ND2x für ND 0,3 = 1 Stufe

    Die Tabelle zeigt ein paar beispielhafte ND-Filter in unterschiedlichen Schreibweisen. Alle Angaben in einer Zeile bedeuten das Gleiche.

    ND-Filter Bezeichnungen variieren je nach Hersteller

    ND-Filter Tabelle als .pdf

     

    Unterschiedliche ND-Filter Typen

     

    Durchgefärbte ND-Filter

    Der Graufilter ist durchgehend gleichmäßig eingefärbt und reduziert das Licht entsprechend seiner Dichte. Manche Graufilter besitzen nur eine Oberflächenbeschichtung.

     

    Variable ND-Filter

    Variable ND-Filter können den Lichtdurchlass stufenlos verändern. Zwischen ihrem Mindest- und Höchstwert können sie durch Drehen des Filters (ähnlich wie beim Polfilter) im Absorptionsgrad eingestellt werden.

    Variable ND-Filter sind als Schraubfilter besonders beim Filmen mit offener Blende sehr beliebt.

     

    Grauverlaufsfilter (GND)

    Es gibt Verlaufsfilter, die über die gesamte Fläche einen Grauverlauf besitzen und Filter, die nur etwa zur Hälfte mit dem Verlauf eingefärbt sind. Die Verläufe gibt es hart und weich und je nach Hersteller auch in umgekehrter Richtung. Damit so ein Filter, für das Motiv passend, ausgerichtet werden kann, bieten sich Steckfilter für Filterhaltesysteme an.

    ND-Filter für Lichtquellen

    ND-Filter gibt es übrigens auch als Filterfolie auf der Rolle, um z.B. Lichtquellen oder den Lichteinfall durch Fenster gezielt abdunkeln zu können. In diesem Beitrag geht es primär um die Fotografie-Nutzung an der Kamera.

     

     

    Welche Anwendungsbereiche bieten Neutralgraufilter?

    Meine Filtertasche besteht aus einem umfangreichen Graufilter Set mit Filtern in unterschiedlichen Abstufungen, um die Lichtmenge gezielt reduzieren zu können. So kann ich mit der gewünschten Blende, Belichtungszeit (oder Kombination) arbeiten, welche ich aus gestalterischen Gründen in meiner Fotografie ganz bewusst nutzen möchte. Ich nutze für meine Bilder unterschiedliche Artikel wie Steckfilter und Filteralter, inkl. der Adapterringe für die unterschiedlichen Objektivdurchmesser. Polfilter nutze ich auch gerne nur als Schraubfilter.

     

    Bewegungsunschärfe

    Durch Verlängerung der Belichtungszeit, z.B. Wassers kann so ein seidiger, künstlerisch überhöhter Effekt zugefügt werden. Auch am Himmel ziehende Wolken lassen sich gezielt verwischen.

    ND-Filter Langzeitbelichtung

    Belichtungszeit: 175 Sekunden

    Das Foto zeigt eine Belichtungszeit von ca. 3 Minuten, die Wellen des Wassers sind dadurch beruhigt worden und die Wolken verwischen.

    Bei stärkerem Wellengang bekommen die Fotos etwas leicht mystisches, die Wellen sehen jetzt eher wie Bodennebel aus.

    ND-Filter - Graufilter mit Langzeitbelichtung Wasser

    Belichtungszeit: 174 Sekunden

    Man kann die Bildwirkung gezielt durch lange Belichtungszeiten verfremden.

     

    Dinge ausblenden

    Durch extreme Verlängerung der Belichtungszeit können sich bewegende „Dinge“ ausgeblendet werden. Bei Architekturaufnahmen werden durch Langzeitbelichtung gerne störende Objekte wie z.B. fahrende Fahrzeuge, Vögel oder auch Menschen, die sich durchs Bild bewegen, eliminiert.

     

    Fotografieren / Filmen mit offener Blende

    Um eine geringe Schärfentiefe zu erhalten, obwohl viel Licht vorhanden ist, hilft ein Graufilter die Lichtmenge zu reduzieren. Das funktioniert auch im Studio, wenn die Blitzanlage sich nicht weit genug in der Leistung nach unten regeln lässt.

     

    Ausgleich eines Helligkeitsgefälle

    Oft kommt es vor, dass Vorder- und Hintergrund eines Motivs z.B. in der Landschaftsfotografie unterschiedliche Belichtungszeiten erfordern würden oder der Himmel ist zu hell und besitzt deswegen eine kaum noch sichtbare Wolkenstruktur oder eine fehlende blaue Färbung. Dies kann man durch den Einsatz eines Grau-Verlaufsfilters (GND) ausgleichen. Mit nur einer Belichtung können so korrekt belichtete Bilder fotografiert werden. Die für das Foto sonst erforderliche Nachbearbeitung ist  schon beim auslösen inkl. Ich werde hierzu mal einen Beitrag schreiben.

    Sony bietet für seine Alpha 7 Kameras Apps an, die diese Bildbearbeitung schon in der Kamera  ausführen.

     

     

    Wie arbeitet man mit einem starken ND Filter?

    Meistens verwende ich ND-Filter für Landschafts- und Architekturaufnahmen an einem Weitwinkelobjektiv mit 77 mm oder 67 mm Filterdurchmesser. Ich nutze Steckfilter in Verbindung mit einem Filterhalter  um Vignettierungen zu vermeiden. Auch ist bei der Nutzung von hohen Filterwerden, wie z.B. einem ND 3,0 (1000x = 10 Blendenstufen), das Einstellen der Kamera mit Graufilter nicht möglich. Daher bietet sich ein Stativ und das Fotografieren mit manuellem Modus an. Den Bildausschnitt legt man ohne Filter fest (der Filterhalter wurde bereits am Objektiv angebracht), die Schärfe kann durchaus per Autofokus eingestellt werden, dieser ist danach zu deaktivieren, damit die Kamera nicht beim Auslösen versucht den Fokus erneut einzustellen.

    Ein Testbild mit gewünschter Blende (Schärfentiefe) erstellen und anhand des Histogramms die Belichtung beurteilen und gegebenenfalls die Einstellungen anpassen. Als ISO-Einstellung nimmt man die Nennempfindlichkeit des Sensors, bei einer DSLR Kamera meistens ISO 100 oder ISO 200, damit möglichst wenig Bildrauschen auftritt. Dass man RAW fotografiert, versteht sich eigentlich von selbst.

    Jetzt hängt es von der eingestellten Belichtungszeit und der gewünschten Zielzeit ab, welcher ND-Filter der richtige ist. Dies kann man in der Tabelle weiter unten nachsehen, am besten nutzt man nur einen Filter oder kombiniert zwei Graufilter um den gewünschten Verlängerungsfaktor zu erreichen.

    Der Filter wird jetzt in den Filterhalter eingeschoben. Ob eine Spiegelvorauslösung sinnvoll ist, hängt von der Belichtungsdauer ab. Bei nur wenigen Sekunden sollte man mit Spiegelvorauslösung arbeiten und eine Auslöseverzögerung von ca. 3 Sekunden einstellen, damit die Kamera auf dem Stativ ausschwingen kann, damit die Aufnahme nicht verwackelt. Bei einer Belichtungszeit von. z.B. 8 Minuten (480 Sekunden) beträgt der zeitliche Verwacklungsanteil durch die Auslösung und das Ausschwingen deutlich weniger als 1% der Belichtungszeit und kann vernachlässigt werden.

    Beim Arbeiten mit einem Stativ schaltet man den Bildstabilisator an Kamera und/oder Objektiv aus.

    Ein Fernauslöser* (Werbung) mit Timer bietet sich zum Arbeiten an, sonst muss man die Belichtungszeit selber abstoppen.

     

     

     

    ND-Filter – Qualität und Farbverschiebung

    Ja, leider ist der neutrale Graufilter nicht immer wirklich neutral und auch preislich kann man zwischen ca. 8 EUR bis weit über 300 EUR für einen einzelnen ND-Filter ausgeben. Dass es da Unterschiede gibt, liegt auf der Hand.

    Ein Filter ist ein zusätzliches optisches Element im Strahlengang, daher sollte man auch nur so wenig Filter wie nötig übereinanderstapeln, um den dadurch bedingten Qualitätsverlust im späteren Bild nicht erkennen zu können.

    Wer bei seinen Objektiven Wert auf höchste Qualität legt, sollte dies auch beim Filter tun.

    Da vor dem Kamerasensor bereits Filter verbaut sind, um beispielsweise den Infrarotanteil des Lichts zu mindern, kann es sein das ein und derselbe Graufilter sich je nach Kamera unterschiedlich farbstichig auswirkt.

    Einen auftretenden Farbstich kann man bei RAW jedoch schnell beseitigen ohne das man mit einer Verschlechterung der Bildqualität rechnen muss.

    Neben der grundsätzlichen Herstellungsqualität des Filters z.B. aufgrund des verwendeten Materials wie z.B. Schottglas oder Kunststoff spielt die Filtergröße beim Preis ein wesentliches Kriterium.

    Wer mit Schraubfiltern arbeitet, kann sich beispielsweise damit behelfen, indem er Adapterringe verwendet und den Graufilter nur mit dem größten benötigten Durchmesser seiner Objektive kauft.

    Bei starken ND-Filtern wird allerdings das Sucherbild so stark abgedunkelt, dass man selber und auch der Autofokus nichts mehr erkennt. In diesem Fall helfen Steckfiltersysteme, die es mittlerweile auch für viele Objektive mit hervorstehender gewölbter Frontlinse gibt, an welche keine Schraubfilter angebracht werden können. Allerdings benötigt man dafür ein sehr großes Steckfiltersystem.

     

    Achim Sieger hat den Lee Big Stopper (ND 3,0) mit dem passenden Haida Filter sowie den Formatt Hitech ProStop IRND Resin  verglichen (Werbung)

     

     

    Filtertoleranzen und Kalibrierung

    Bei konstanten Lichtverhältnissen fotografiert man eine Graukarte. Diese ergibt bei korrekter Belichtung einen RGB-Wert von jeweils 128 und das Histogramm schlägt genau in der Mitte aus. Jetzt die Graukarte mit Filter fotografieren und die Belichtung solange ändern, bis man ein identisches Ergebnis bekommt. Anhand der gemessenen Abweichung weiß man jetzt, wie stark der Filter wirklich ist.

    ND Filter Kalibrierung mit Graukarte und Histogramm RGB-128

    Ein Ausschnitt der Graukarte zeigt, dass diese nicht zu 100% den gesuchten Helligkeitswert zeigt, da es aufgrund ihrer rauen Oberfläche unterschiedliche Helligkeitswerte gibt. Das Histogramm zeigt genau in der Mitte, die Helligkeitsverteilung, was einer korrekten Belichtung entspricht.

     

     

    ND-Filter Tabelle – Änderung der Belichtungszeiten

    ND FilterTabelle für unterschiedliche Graufilter und Belichtungszeiten

    ND-Filter Tabelle als .pdf

    In der 2. Zeile stehen die vollen Belichtungszeitenstufen, die man bei einer Kamera einstellen kann, wobei z.B. nicht jede Kamera eine Verschlusszeit von 1/8000 Sekunde besitzt.

    Nachdem die Belichtung korrekt eingestellt wurde, kann man mithilfe der ND-Filtertabelle ablesen, welchen ND-Filter man benötigt, um auf die gewünschte Belichtungszeit zu kommen um z.B. Wolken, Wasser etc. verwischen zu lassen. Je nach Motiv und gewünschten Effekt sind dafür wenige Sekunden oder mehrere Minuten nötig.

     

    Beispiel
    Zurzeit hat man eine Belichtungszeit von einer 1/125 Sekunde. Um ein ähnliches Ergebnis wie auf dem Wasserfallfoto ganz oben zu erreichen, benötigt man aber etwa 15 Sekunden.
    In der Tabelle geht man die Reihe von 1/125 Sekunde runter bis zu den gewünschten 15 Sekunden und liest links am Zeilenanfang ab, welchen Filter man benötigt. Es ist ein ND 3,3 der die Belichtungszeit um 11 Stufen verlängert. Wenn man diesen ND-Filter nicht hat, kann man ihn z.B. durch die Kombination eines ND 3,0 und ND 0,3 kombinieren.

     

     

    Hinweise zur Tabelle:

    • Die deutsche Schreibweise ist mit Komma und nicht Punkt, wie aber oft auf den Verpackungen zu lesen. Also dt. ND 0,9 = engl. ND 0.9
    • In dieser Tabelle sind nur volle Zeit- & ND-Filter-Stufen aufgelistet, dass bedeutet, dass eventuell der ISO-Wert oder die Blende leicht angepasst werden muss, damit die Zeitstufe passt.
    • Manche Filter besitzen z.T. deutliche Fertigungstoleranzen, dies kann zu Abweichungen führen (z.B. beim Big Stopper).
    • Auch die Kennzeichnung und Beschreibung mancher Hersteller ist verwirrend, z.B. NDx400 = 9 Stufen ca. ND 2,7 (400 x entspricht allerdings ND 2,6 = 8 2/3 Stufen).
    • Die klassische Belichtungszeitenreihe enthält Rundungen z.B, 1/125 zu 1/60 und 1/15 zu 1/8. Es geht immer um die Verdopplung oder Halbierung der Lichtmenge. Die Zeitreihe bis 30 Sekunden ist in den Kameras vorgegeben, danach wird in der Liste der Wert korrekt verdoppelt! Daher ist der Sprung von 8 Minuten auf 16 Minuten und nicht auf 15 Minuten. Dieser Effekt summiert sich mit der Zeit erheblich.
    • Kontrollieren Sie nach der Aufnahme immer die Belichtung mit dem Histogramm.

     

     

    Extreme ND-Filter

    Ich weiß noch gut wie man früher einen 8x Filter, mit seinen drei Blenden, für stark hielt. Von Kodak gab es allerdings auch schon Neutraldichte-Filter als Gelatinefilter bis zu einer Dichte von 4,0.

    Heute bekommen ND-Filter sogar schon eigene Namen, wie z.B. der Little Stopper (6 Blenden) und der Big Stopper (10 Blenden) von Lee Filters. Oder Black Hole (20 Blenden) von NiSi.

     

     

    Big Stopper und ND 3.0 Alternativen

    10 Blendenstufen sind mittlerweile sehr populär und der Lee Big Stopper war lange der Platzhirsch am Markt. Allerdings bringt er eine deutliche Farbverschreibung mit sich und andere Hersteller haben nachgezogen und ihn vom Thron gestoßen.

    Alle Hersteller wie, z.B. Haida, Lee, Cokin, Tiffen, B&W, Formatt Hitech, Singh-Ray, NiSi, etc bieten entsprechende ND-Werte an.

    Haida bietet gute Qualität und ist deutlich preiswerter, neben dem bereits weiter oben verlinkten Vergleich von Achim Sieger habe ich hier noch eine zweite Meinung, von Amir Eltahan, verlinkt (engl.) (Werbung)

     

     

    ND-Filter von 11 bis 20 Blendenstufen

    Nicht jeder weiß, dass es mittlerweile Neutraldichte-Filter bis zu 20 Blendenstufen Lichtreduktion gibt, anbei habe ich ein paar ND-Filter aufgelistet.

    Geschützt: LENSINGHOUSE F-Stopper Pro ND 2000
    < Blendenstufen
    11
    < ND
    3,3
    < Größe
    100 x 100 mm
    < Material
    Glas
    Werbung
    nicht verfügbar
     
    Zuletzt aktualisiert am
    19.04.2018 07:17
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    Geschützt: Haida Optical Neutral Graufilter
    < Blendenstufen
    15
    < ND
    4,5
    < Größe
    100 x 100 mm
    < Material
    Glas
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    89,90€
     
    Zuletzt aktualisiert am
    19.04.2018 08:16
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    Geschützt: Formatt Hitech Firecrest
    < Blendenstufen
    16
    < ND
    4,8
    < Größe
    100 x 100 mm
    < Material
    Glas
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    145,00€
     
    Zuletzt aktualisiert am
    19.04.2018 08:16
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    Geschützt: NiSi Black Hole ND 6.0
    < Blendenstufen
    20
    < ND
    6.0
    < Größe
    100 x 100 mm
    < Material
    Glas (H-K9L)
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    179,00€
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    Zuletzt aktualisiert am
    19.04.2018 08:16
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    Abbildung
    ArtikelGeschützt: LENSINGHOUSE F-Stopper Pro ND 2000Geschützt: Haida Optical Neutral GraufilterGeschützt: Formatt Hitech FirecrestGeschützt: NiSi Black Hole ND 6.0
    < Blendenstufen
    11 15 16 20
    < ND
    3,3 4,5 4,8 6.0
    < Größe
    100 x 100 mm 100 x 100 mm 100 x 100 mm 100 x 100 mm
    < Material
    Glas Glas Glas Glas (H-K9L)
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    nicht verfügbar
     
    Zuletzt aktualisiert am
    19.04.2018 07:17
    89,90€
     
    Zuletzt aktualisiert am
    19.04.2018 08:16
    145,00€
     
    Zuletzt aktualisiert am
    19.04.2018 08:16
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    Zuletzt aktualisiert am
    19.04.2018 08:16
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    Da ich nicht alle in die Tabelle bekomme, hier eine Auswahl mit Links zu den Herstellerwebseiten. Dort findest du dann auch alles über die Eigenschaften, Vergütungen, Materialien oder ob es eine Nanobeschichtung gibt, die per Lotuseffekt Wasser abperlen lässt.

    11 Blenden: LENSINGHOUSE F-Stopper Pro ND 2000 (3.3) (Werbung)

    12 Blenden: Haida ND 3,6 (Werbung)

    13 Blenden Formatt-Hitech Firecrest ND 3,9 (Werbung)

    15 Blenden: Singh-Ray Mor-Slo 15 (Werbung)
    Lee Super Stopper (Werbung), Haida und NiSi

    16 Blenden Formatt-Hitech Firecrest ND 4,8 (Werbung)

    20 Blenden Singh-Ray Mor-Slo 20 (Werbung),
    Nisi ND1000K (6.0) – Black Hole ND 6,0 (Werbung)
     

    Der Formatt-Hitech Firecrest ND 4,8 Graufilter scheint ganz gut zu sein, jedenfalls kommt er in diesem Vergleich (engl.) sehr gut weg. (Werbung)

     

    Tipps

     

    Kamerasucher bei Langzeitbelichtungen verdunkeln

    Bei einer Langzeitbelichtung sollte der Kamerasucher an einer DSLR-Kamera abgedunkelt werden, damit kein Licht über diesen Weg das Bild beeinflusst. Der hochgeklappte Spiegel ist nicht lichtdicht.

    An professionellen Kameras besitzt der Sucher einen kleinen Hebel, über den der Sucher von innen mit einer Blende verschlossen werden kann. Alternativ liegt der Kamera, neben dem Gurt noch kleine Gummiabdeckung bei, dies ist ein Okularverschluss*, (Werbung) den man auch gerne verliert oder verlegt.

    Ein dunkles Tuch, Mütze oder ähnlich funktioniert auch.

     

    Wie kann man länger als 30 Sekunden belichten?

    Viele DSLR-Kameras bieten als längste Belichtungszeit (nur) 30 Sekunden. Man wechselt in den manuellen Kameramodus (M) und stellt danach die Belichtungszeit auf bulb (B). Jetzt belichtet die Kamera solange, wie der Auslöser gedrückt wird. Dafür verwendet man am besten einen Fernauslöser mit Timer* (Werbung) und spart sich auf die (Stopp-) Uhr zu sehen. Die Verwendung eines Stativs ist obligatorisch.

     

    Beugungsunschärfe vermeiden

    Wer mit seiner DSLR-Kamera bei Blende 22 fotografiert, um eine längere Belichtungszeit und größtmögliche Schärfentiefe zu bekommen, verschenkt sehr wahrscheinlich Bildqualität.

    Der Beginn der Beugungsunschärfe ist abhängig von der Pixelgröße des Sensors, je größer ein Pixel ist, desto weiter kann abgeblendet werden. Deswegen darf man bei kleineren Sensorformaten normalerweise nicht so weit abblenden wie beim Vollformatsensor.

     

     


    siehe auch: Kategorie Filter

    Filterhalter mit Steckfiltern oder Schraubfilter?

    Grauverlaufsfilter GND

    Polfilter

    UV-Filter

     

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    Ein Kommentar
    1. Avatar

      Johannes

      22. Juli 2016 at 10:27

      Super ausführlicher Beitrag! Gefällt mir gut!

      Du hast ja die Haida Filter bereits im Artikel angesprochen, dazu habe ich einen ERfahrungsbericht geschrieben! Die Haida Filter haben mich was die Farbtreue angeht wirklich überrascht. Ich verlinke hier mal den Beitrag zu meinem Bericht mit Beispielbildern: http://photograficx.de/haida-nd-filter-erfahrungsbericht/ (Werbung)

      Viele Grüße,
      Johannes

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