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    Panasonic stellt neue Bildsensoren vor

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    Bildsensor

    Symbolfoto

    Panasonic stellt Trio neuer organischer CMOS-Sensoren vor.

    Der japanische Elektro- und Elektronik-Konzern Panasonic hat sich mit drei Sensor-Entwicklungen zurückgemeldet, die vorerst für Industrieanwendungen (Machine Vision) vorgesehen, mittelfristig auch für die Fotografie Bedeutung erlangen könnten.

    Nachdem die Sensor-Sparte von Panasonic in der letzten Zeit zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung gegenüber Sony und Canon ein wenig ins Hintertreffen zu geraten schien, hat man in der vergangenen Woche drei Entwicklungen bekannt gegeben, die im Gegensatz zu den heute üblichen CMOS-Sensoren als organische CMOS-Sensoren bezeichnet werden.

    Panasonic CMOS-Sensor

    Bild: Panasonic

    Beim ersten Sensor (Werbung)  handelt es sich um einen organischen CMOS-Sensor, der einen Dynamikumfang von 123 dB in einem Aufnahmevorgang bietet und somit nicht auf eine Multi-Shot-Technik angewiesen ist, die sich für bewegte Motive wenig eignen. Panasonic sagt, dass der Dynamikumfang ihres neuen Sensors einhundertfach größer sei als der von heute üblichen Sensoren. Der Sensor soll auch bei kräftigem Gegenlicht die Farben den Motivs noch genau und feinstufig wiedergeben.

     

    APD-CMOS Sensor

    Panasonic APD (avalanche photodiodes)-CMOS-Sensor

    Bild: Panasonic

    Beim zweiten vorgestellten Sensor (Werbung) handelt es sich um einen sogenannten APD (avalanche photodiodes)-CMOS-Sensor und der scheint Eulen-Qualitäten zu besitzen und auch in weitgehender Dunkelheit noch Bilder aufnehmen zu können. Die elektrischen Signale werden im Sensor 10.000fach verstärkt und sollen so die Erstellung von scharfen Farbaufnahmen beispielsweise bei Sternenlicht oder vergleichbar schlechter Beleuchtung ermöglichen.

     

    Global-Shutter Sensor

    Global Shutter

    Bild: Panasonic

    Beim dritten Sensor (Werbung) im Bunde  handelt es sich ebenfalls um einen organischen CMOS-Sensor. Dieser Sensor nutzt die Global-Shutter-Technik. Dabei wird jedes Pixel im Sensor zum exakt gleichen Zeitpunkt ausgelesen. Somit werden die Probleme vermieden, die bei den derzeit gebräuchlichen Sensoren durch den Rolling-Shutter-Effekt entstehen und bei schnell bewegten Bildmotiven zu streifenförmigen Verzerrungen im Bild führen können.

     


    siehe auch:

    Wo kommen die Sensoren der digitalen Kameras her? Alles Sony oder nicht?

    Canon entwickelt 250 Megapixel Bildsensor

     

     

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