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    Redrcock Micro HĀLO – der Follow Focus der nächsten Generation

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    Redrock-micro-halo Follow Focus - Schärfezieheinrichtung

    Redrock Micro präsentiert die neuartige Schärfezieheinrichtung Hālo

    Es sieht ein wenig wie ein Radarbildschirm aus, wie man es aus Filmen oder Ego-Shootern kennt. Hier geht es allerdings um einen ganz friedlichen Einsatz, nämlich dem präzisen finden der Schärfe im Bild, auch bei bewegten Objekten.

    Im professionellen Filmbereich gibt es keinen Autofokus, sondern es wird schön manuell, in der Regel von einer 2. Person dem Focus-Puller, die Schärfe gezogen. Hierfür gibt es die sogenannte Schärfezieheinreichtung, welche entweder direkt am Objektiv sitzt oder als Funk-Device in der Hand gehalten wird und per Monitor das aufgenommene Echtzeit-Bild beobachtet wird. Als Orientierungshilfe können auf der weißen Scheibe Markierungen mit einem Stift aufgebracht werden um die vorher gemessenen Entfernungen, auf die fokussiert werden, soll eingezeichnet werden. Manche übertragen auch die Entfernungsskala des Objektivs auf den Ring.

    Bei einem Kameraschwenk wird dann z.B. das Startbild eine Mittelposition und das Endbild markiert. Bei statischen Motiven muss also „nur“ darauf geachtet werden, dass der Schwenk und die Schärfemarker zur selben Zeit eingestellt sind. Bei Motiven oder Kamera in Bewegung ist dies allerdings sehr viel schwieriger. Im Gegensatz zu der Fotografie, wo man den manuellen Schärfepunkt überschreitet und dann wieder leicht zurückdreht, geht das im Film nicht, da dies beim Betrachten nicht den Sehgewohnheiten entspricht, entweder sitzt die Schärfe oder nicht.

    Es gibt auch Systeme wie Andra, (Werbung) die Sensoren z.B. in der Kleidung verstecken, um den Fokus automatisch einstellen zu können.

     

    Es gibt auch Systeme wie Andra, (Werbung) die Sensoren z.B. in der Kleidung verstecken, um den Fokus automatisch einstellen zu können.

     

    Redrockmicro-halo-explorer-unit

    Halo Explorer Modul

    Redrock Micro hat sich bei den Sensoren von Selbstfahrenden Automobilen bedient und diese Kollisionsdetektoren umfunktioniert und so ein Tap-to-Focus entwickelt. Auf dem „Radar“-Bildschirm sind die Personen als Punkte zu erkennen und man tippt die Person an auf welche fokussiert werden soll. Jetzt folgt das System automatisch dieser Person mit der Schärfeeinstellung, indem die Entfernung permanent korrigiert wird.

    Halo erstellt einer Echtzeitkarte des Sets mit einem Erfassungswinkel von 180 Grad. Durch künstliche Intelligenz werden Personen und Objekte erkannt und verfolgt.

    Das Hālo-System kann aber auch völlig manuell bedient werden und der Grad der Automatisierung ist einstellbar. Eine Schärfenebenenverlagerung kann beispielsweise durch das Antippen einer zweiten Person in der Ansicht realisiert werden.

    Ich bin schon auf erste Praxistests gespannt, vor allem wie gut das auch bei offener Blende mit geringer Schärfentiefe funktioniert.

     

    Preis und Vefügbarkeit von Hālo

    Der Preis von Hālo ist noch nicht verbindlich, je nach Konfiguration soll er zwischen ca. 2.000 bis 5.000 US$ liegen. Halo soll später im Jahr auf den Markt kommen.

     

    Zur Website von Redrock Micro (Werbung)

     

    Anbei noch ein Messebericht.

     

     

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